FOOTPRINT-Leiterin Hannah-Isabella Gasser setzte sich im Zuge ihrer Diplomarbeitsforschung und in anschließenden Praktika in diversen Einrichtungen intensiv mit dem Thema Frauenhandel auseinander. Gemeinsam mit Hannah Lux entwickelte sie 2011 die Idee, der die Gründung des Vereines folgte. Die Auszeichnungen mit dem Social Impact Award und dem “Ideen gegen Armut”-Preis 2011 schufen die finanzielle Grundlage für die Entstehung von FOOTPRINT.

  • Wir arbeiten nach dem Prinzip, jede betroffene Frau über die ihr zustehenden Rechte und Möglichkeiten aufzuklären und ihr die bestmöglichen Optionen zu bieten, ihre Lebenssituation zu verbessern.
  • Wir zeigen den Betroffenen Zukunftsperspektiven auf, bieten ihnen Sozial- und Rechtsberatung, Weiterbildungskurse sowie einen Ort des emotionalen Rückzugs.
  • Wir unterstützen betroffene Frauen und Mädchen auf ihrem Weg in eine möglichst selbstbestimmte Zukunft.

 

Ein gemischtgeschlechtliches, qualifiziertes Team aus diversen Herkunftsländern unterstützt die Betroffenen bei der Integration in die österreichische Gesellschaft. Bewegung wird nicht nur als alternative Therapieform angeboten, sondern damit wird auch der Austausch zwischen Betroffenen und nicht-betroffenen österreichischen Teilnehmerinnen gefördert.

Wir sind jederzeit auch gerne für Vorträge, Podiumsdiskussionen, Informationsabende, etc. rund um die Themen Frauenhandel und Gewalt verfügbar. Auch stellen wir Ihnen unseren Verein gerne persönlich vor. Kontaktieren Sie uns einfach per e-mail oder telefonisch.

Was macht FOOTPRINT?

FOOTPRINT zeigt Wege aus der Zwangssituation auf und verbessert die Lebenssituation der Betroffenen durch:

FOOTPRINT leistet zudem Aufklärungs- und Bildungsarbeit im Bereich Frauenhandel und der Situation der Betroffenen in Österreich (Vorträge an Bildungseinrichtungen, etc.).

Hintergrund

Österreich ist ein beliebtes Ziel- und Transitland im internationalen Menschenhandel. 80% der Opfer sind Frauen (Quelle: Bundeskriminalamt). In Österreich sind sie vor allem von sexueller Ausbeutung und von Arbeitsausbeutung im Haushalt betroffen (weitere Infos zur Thematik). FOOTPRINT bietet den von Frauenhandel und Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen in Österreich Betreuung, Freiraum & Integration.

Ausgangslage der betroffenen Frauen und Mädchen:

  • Die Mehrzahl befindet sich nach ihrer Verschleppung nach Österreich in der Illegalität und wendet sich aus Angst vor einer Abschiebung oft nicht an die Exekutive
  • Sprachbarrieren und großer psychischer Druck erschweren die erforderlichen Behördengänge
  • Durch ihre Existenz am Rande der österreichischen Gesellschaft sind vielen Frauen ihre rechtlichen Möglichkeiten nicht bekannt